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Der dem Vorerben erteilte Erbschein muss die Nacherben so konkret wie möglich aufführen.
OLG München, Urteil vom 24.04.2017
Im vorliegenden Fall hatte die Erblasserin die testamentarische Auflage angeordnet, dass der Alleinerbe den gesamten Nachlass in eine zu gründende Stiftung einbringen muss, deren Zweck dem Testament nicht zu entnehmen ist.
OLG Celle, Urteil vom 10.04.2017
Der Bevollmächtigte behauptete die Schenkung des gesamten Vermögens.
BGH, Urteil vom 26.06.2016
Im vorliegenden Fall beantragte ein Witwer einen Erbschein, der ihn als Alleinerben seiner verstorbenen Frau ausweisen sollte.
OLG Düsseldorf, Urteil vom 03.01.2017
Es ist auf den objektiven Wert des Nachlasses im Zeitpunkt des Erbfalles abzüglich der vom Erblasser herrührenden Verbindlichkeiten abzustellen.
OLG Düsseldorf, Urteil vom 16.01.2017
Bei der Feststellung der Ersatzerbfolge muss der gemeinsame Ehegattenwille ermittelt werden.
OLG München, Urteil vom 24.04.2017
Für die Feststellung einer nahen Todesgefahr kommt es darauf an, ob aufgrund konkreter Umstände damit gerechnet werden muss, dass der Erblasser vor dem Eintreffen des Notars verstirbt.
OLG Hamm, Urteil vom 10.02.2017
Der Anspruch auf Wertermittlung und der Anspruch auf Auskunft bilden keinen einheitlichen Anspruch.
OLG München, Urteil vom 08.03.2017
Es muss kein DNA-Gutachten eingeholt werden, wenn die rechtliche Vaterschaft feststeht.
LG Hagen, Urteil vom 08.02.2017
 
kame-gesc 2017-10-21 wid-241 drtm-bns 2017-10-21